Multidimensionales Service Prototyping

Service-Ontology
Plattform

Strukturierte Erfassung, Standardisierung und semantische Modellierung industrienaher Dienstleistungen in drei aufeinander aufbauenden Reifegraden.

Drei Reifegrade — ein durchgängiges Modell

Dieselbe Vier-Dimensionen-Logik trägt alle Reifegrade. Kein Neubau — nur Vertiefung.

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Reifegrad 1

Dimensionsmatrix

Papierbasiert → digital erfasst

Implizites Servicewissen wird in vier Dimensionen strukturiert: Prozesse · Akteure · Artefakte · Umgebungen. Ergebnis: ein menschenlesbares Service-Modell.

  • 🔧 Modus A: Service-Standardisierung (7 Schritte)
  • ✦ Modus B: Service-Prototyping (5 Schritte)
  • 📊 Automatische Dimensionsmatrix
  • 🖨️ Druckbarer Workshop-Output
🖥️
Reifegrad 2

Digitales Service-Modell

Strukturelle Übertragung

Workshop-Ergebnisse werden digital erfasst, visualisiert und wiederverwendbar gemacht. Keine semantische Formalisierung — aber volle Zugänglichkeit und Vergleichbarkeit.

  • 📂 Service-Bibliothek mit Filterfunktion
  • 📈 Visuelle Dimensionsmatrix
  • 🔍 Servicevergleich nebeneinander
  • 📤 Export als JSON
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Reifegrad 3

Semantische Modellierung

Service Dimension Ontology (SDO)

Modellelemente werden in formal definierte, maschinenlesbare Relationen überführt: explizite Relationstypen, OWL-Reasoner-Kompatibilität, SPARQL-Abfragen.

  • 🧠 SDO-Ontologie-Viewer
  • 🔎 SPARQL-Abfrage-Interface
  • 📦 RDF/Turtle-Export nach SDO
  • 🤖 KI-Integration-Grundlage

Vier Dimensionen — ein ganzheitliches Service-Modell

Nach Van Husen & Ovtcharova (2020). Jede Dimension ist eigenständig — erst die strukturierte Zuordnung erzeugt das vollständige Modell.

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Prozesse

Zeitlich aufeinanderfolgende Schritte und Aktivitäten während der Leistungserbringung.

Was wird getan?
👥

Akteure

Alle beteiligten Personen, Rollen und Organisationen — intern und extern.

Wer ist beteiligt?
🔧

Artefakte

Physische und digitale Werkzeuge, Systeme, Dokumente und Materialien.

Womit wird gearbeitet?
📍

Umgebungen

Alle Orte und Settings — physisch ebenso wie virtuell — der Leistungserbringung.

Wo findet es statt?

Zwei Anwendungsmodi — eine Modellsprache

Modus A

Service-Standardisierung

Implizites Servicewissen wird in ein strukturiertes, dokumentiertes Modell überführt — vergleichbar mit einem „Datenblatt" für technische Produkte.

Ausgangslage: Bestehender Service, dessen Wissen in den Köpfen der Mitarbeitenden steckt.

1. Kontext 2. Prozesse 3. Akteure 4. Artefakte 5. Umgebungen 6. Matrix 7. Reflexion
Modus A starten →
Modus B

Service-Prototyping

Auf Basis des dokumentierten Bestands werden neue Dienstleistungen systematisch durch Rekombination bestehender Bausteine entwickelt und früh getestet.

Ausgangslage: Dokumentierter Bestand aus Modus A, Bedarf für neuen Service.

1. Hypothese 2. Prozessskizze 3. Dimensions-Rahmen 4. Rekombination 5. Test & Iteration
Modus B starten →
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Whitepaper: Service-Standardisierung und Prototyping für industrienahe Dienstleistungen

Isger Glauninger · Institut für Produkt- und Service-Engineering · Hochschule Furtwangen · 2026

Diese Plattform ist die digitale Begleitpublikation zum Whitepaper und stellt alle beschriebenen Funktionalitäten als interaktive Werkzeuge bereit.

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